Ladepunkte statt Schuldenpolitik: Sachsen braucht Infrastruktur, keine Kaufprämien
Die Bundesregierung will erneut Kaufprämien für Elektroautos verteilen – finanziert über neue Schulden. Für die FDP Sachsen ist klar: Das löst kein einziges Infrastrukturproblem in diesem Land.
„Kaufprämien sind politische Kosmetik. Sie helfen kurzfristig beim Absatz, aber sie lösen nicht ein einziges der strukturellen Probleme, die Menschen im Alltag wirklich haben. Was Sachsen braucht, ist ein massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur – vor allem im ländlichen Raum“, sagt Matthias Schniebel, Landesvorsitzender der FDP Sachsen.
Die FDP Sachsen fordert eine konsequente Priorität: Ladepunkte an Arbeitsplätzen, in Betrieben, Kommunen und besonders dort, wo Menschen auf das Auto angewiesen sind – im ländlichen Raum.
Schniebel weiter:
„Mobilität entsteht nicht durch Prämienzettel im Bundeshaushalt, sondern durch verlässliche Infrastruktur vor Ort. Ohne Ladepunkte nützt das beste Auto nichts.“
Eine Ladenoffensive ist sinnvoller als Subventionspolitik: Sie setzt starke Impulse für sächsisches Handwerk und Mittelstand
Elektriker, Bauunternehmen, Netzbetreiber und Energieversorger profitieren unmittelbar – und die Wertschöpfung bleibt vollständig in der Region.
„Jeder neue Ladepunkt schafft Arbeit vor Ort. Jede Kaufprämie schickt Geld durchs Ausland“, so Schniebel. „Der Ausbau von Ladepunkten stärkt zudem die Netze: Unternehmen mit eigener Solarstromerzeugung können tagsüber verfügbare Energie direkt nutzen, statt sie abzuregeln. Und das steuerfreie Laden beim Arbeitgeber muss dauerhaft gesichert werden – das entlastet Pendler und reduziert Bürokratie für Betriebe.“
Infrastruktur für alle – nicht nur für Neukäufer
Jeder Ladepunkt verbessert die Mobilität für das ganze Land, unabhängig davon, wer welches Auto fährt. Infrastruktur schafft Teilhabe, Planungssicherheit und Zukunftsfähigkeit.
Die FDP Sachsen stellt klare Forderungen an die Bundesregierung:
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Stopp der teuren Konsumsubventionen.
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Bundesweites Programm für Ladepunkte, besonders an Arbeitsorten und im ländlichen Raum.
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Dauerhafte Steuerfreiheit für das Laden beim Arbeitgeber.
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Technologieoffene Mobilität, statt politische Festlegung auf eine einzige Antriebsart.
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Stärkung regionaler Wertschöpfung durch Investitionen, die in Deutschland bleiben – nicht auf Konten im Ausland verschwinden.
Schniebel abschließend:
„Sachsen braucht Fortschritt, der allen nützt. Keine neuen Schulden, keine politischen Wunschprojekte – sondern Infrastruktur, die unser Land nach vorn bringt. Zukunft entsteht durch Investitionen, nicht durch Prämienpolitik.“